Sie wurde zwischen 1718 und 1723 nach den Plänen des Füssener Baumeisters Johann Georg Fischer errichtet und steht bei den ehemaligen Leprosenhäusern westlich des Ortskerns. Das schlichte Äußere mit Schweifgiebel und Glockentürmchen kontrastiert mit dem reich ausgestatteten Innenraum. Besonders hervorzuheben sind die kunstvollen Stuckarbeiten von Hans Herkommer sowie die Deckenfresken des berühmten Barockmalers Cosmas Damian Asam, die Szenen aus dem Leben der heiligen Anna zeigen. Der Hochaltar entstand 1718, die Nebenaltäre wurden 1722/23 gefertigt. Heute steht die Kapelle als eingetragenes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz und gilt als barockes Kleinod in Oberschwaben.