Das Ensemble "Schranck four" spielt eine Auswahl von Werken der Barockkomponisten: Johann Adolf Hasse, Matthäus Nikolaus Stulyk und anderen. Die Werke stammen aus der Sammlung des sächsischen Kurfürsten August des Starken
"Auf Besuch in Sachsen"
mit dem Barockensemble "Schranck four"
Der sächsische Kurfürst August der Starke (1670-1733) hatte eine Leidenschaft, er sammelte alles, was ihm wertvoll erschien, u.a. auch Originalpartituren und Instrumentalwerke für seine katholische Hofkapelle, die in "Schränken" aufbewahrt wurden.
Der Dresdner Hofkapellmeister Juliu Rietz entdeckte 1860 auf der Empore der Dresdner Hofkirch die Sammlung in diesem sogenannten Schrank No.II wieder. Er enthielt etwa 1750 Notenblätter aus der Zeit Augusts des Starken, die teilweise bis auf die Zeit des 30-jährigen Kriegs zurückgehen. Darunter befinden sich Kompositionen von Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Johann Joachim Quantz und von den Gebrüder Graun.
Die Sammlung befindet sich heute in der Sächsischen Landesbibliothek. Der Schrank selbst ist nicht erhalten.
Die vier Musiker von "Schranck four" sind:
Julia Wetzel
(Barockfagott und Blockflöte)
Isabell Pöll (Chalumeau/Schalmei),
Leona Lenger
(Barockoboe und Blockflöte)
Johathan Berk (Cembalo).