Ausstellung: Zwischen Kisten und Kostbarkeiten
Wie funktioniert Sammeln im Freilichtmuseum? Welche Stücke werden aufgenommen? Was ist denn eigentlich kostbar? Was muss man bei Lagerung und Konservierung beachten? In dieser Dauerausstellung tauchen wir in das Herzstück der Museumsarbeit ein.
Sammeln gehört zu den zentralen Aufgaben von Museen. Die Objekte nehmen dabei eine besonders wichtige Funktion ein. Mit ihnen soll an vergangene Zeiten erinnert und Wissen weitergegeben werden. Ganze Ausstellungen beruhen auf den Sammlungsgegenständen, weil sie einen greifbaren Zugang zur Vergangenheit herstellen. Die Sammlung eines Museums wird unter anderem deshalb oft als dessen Herzstück bezeichnet.
Auch das Bauernhaus-Museum Wolfegg sammelt. Seit seiner Gründung liegt das Interesse dabei auf historischen Häusern und Gegenständen, die uns mehr über das ländliche Leben und den Alltag in der Region Oberschwaben und dem westlichen Allgäu erzählen. Aus diesem Grund hat das Museum bislang 28 Gebäude aufgebaut und etwa 26.000 Objekte aufgenommen.
Die Gegenstände sind nicht vergoldet oder haben einen hohen Geldwert. Im Gegenteil: Sie weisen Brüche, Kratzer und Gebrauchspuren auf. Sie sind aus Holz, Metall, Leder und Stoff. Sie wurden intensiv genutzt und erzählen damit ihre ganz eigenen Geschichten zum Leben auf dem Land. Darum sind sie für das Museum kostbar.
Viele Arbeitsschritte sind nötig, bis ein Objekt in die Sammlung aufgenommen und aufbewahrt werden kann. In dieser Ausstellung können Sie selbst aktiv werden und in die Rolle eines Museumsmitarbeitenden schlüpfen. Wie ist es, als Freilichtmuseum zu sammeln? Worauf muss man achten? Um welche Objekte handelt es sich? Wären diese Gegenstände auch für Sie kostbar? Finden Sie es heraus!