Seit Jahren geht die Vielfalt an Saatgut rasant zurück. Wenige Konzerne bestimmen über das Angebot und setzen auf Sorten, die sich nicht zur Weitervermehrung eignen. Der Genpool schrumpft– mit enormen Risiken für die globale Ernährungssituation und verheerenden Folgen für den Artenschutz.
Mit dem Oberschwäbischen Saatgutfestival leisten der Arbeitskreis Wilde Gärtner des BUND-Kreisverbands Biberach und der Saatguterhalter Klaus Lang einen wichtigen Beitrag zur Rettung historischen Saatguts. Das 9. Festival findet am Samstag, 28. Februar 2026, von 10 bis 16 Uhr in der Stadthalle Bad Schussenried, Schulstraße 22, statt. Der Eintritt kostet drei Euro. An mehr als 30 Ständen können Saatgut-Raritäten, vergessene Kartoffelsorten, historische Tomaten, Kräuter- und Duftpflanzen erworben werden.
Es wird dieses Mal wieder spannende Vorträge rund um das Saatgut und den Garten geben.