Donaufelsenläufe - Donaufelsengarten
Mittel
Schöne Halbtagestour durch das malerische Kohltal mit wundervollen Ausblicken auf die Donau durch eine wilde Felslandschaft.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights
Wegebeschaffenheit
Der Premiumwanderweg Donaufelsengarten macht seinem Namen alle Ehre und bietet auf seiner Rundtour ein besonders eindrucksvolles Zusammenspiel aus Fels, Wald und Flusslandschaft. Entlang des Weges begegnet man immer wieder bizarren Felsformationen und imposanten, teils senkrecht aufragenden Felswänden, die die geologische Vielfalt des Donautals eindrucksvoll widerspiegeln. Mehrere markante Aussichtspunkte, darunter die Burghalde, der Rabenfelsen und der Teufelslochfelsen, laden dazu ein, den Blick weit über die Donau und ihre umliegenden Höhenzüge schweifen zu lassen. Die wechselnden Perspektiven machen die Wanderung zu einem stetigen Entdecken neuer Motive und Eindrücke. Ein besonderes Naturdenkmal am Wegesrand ist die altehrwürdige St.-Antonius-Buche, die mit ihrem mächtigen Wuchs einen idealen Ort für eine entspannte Rast bietet. Nach der abwechslungsreichen Tour wartet am Ausgangspunkt eine großzügige Grillstelle, die sich hervorragend für einen geselligen Abschluss eignet. Wer diese Wanderung plant, sollte daher ruhig ein paar Würstchen einpacken, für einen rundum gelungenen Ausklang inmitten der Natur.
Autorentipp
Die St. Antonius Buche bietet sich für eine Rast an. Am Ausgangspunkt befindet sich ferner eine große Grillstelle, Picknick also nicht vergessen!
Wegbeschreibung
Wir starten unsere Tour am Parkplatz Hofstättle und folgen dem Weg in östlicher Richtung durch einen lichten Buchenmischwald zum ersten Aussichtspunkt, dem "Teufelsloch". Nachdem wir die schöne Aussicht ins Donautal genossen haben, setzen wir unsere Wanderung auf dem schmalen Naturpfad gen Osten fort. Nach ca. 900 m treten wir aus dem Wald heraus in eine Ackerlandschaft, die wir auf einem Grasweg queren, bis wir auf einen befestigten Weg treffen. Dort biegen wir links ab, verlassen aber gleich wieder nach ca. 100 m den Kiesweg und biegen rechts auf einen schmalen Naturpfad ab. Hier durchqueren wir ein kurzes Waldstück bis zum Waldrand, biegen dann wieder links ab, bis wir auf einem befestigten Kiesweg in das Kohltal einbiegen. Hier geht es nun im leichten Anstieg immer geradeaus. Nach etwas mehr als einem Kilometer verlassen wir diesen befestigten Pfad, indem wir bergauf nach rechts in einen Naturpfad abzweigen.
Nach kurzer Zeit treten wir wieder aus dem Wald heraus und biegen scharf rechts ab, um nach ca. 100 m über einen Kiesweg die dortigen Ackerflächen zu queren. Am Ende der Straße treffen wir auf ein kurzes Stück Asphaltweg, das wir aber gleich nach 50 Metern wieder verlassen und rechts in den Wald einbiegen. Dort folgen wir dem Waldweg, bis wir nach kurzer Zeit die St. Antonius Buche erreicht haben. Ein Rastplatz unter schattenspendenden Bäumen lädt hier zum Vespern ein.
Von hier wandern wir in Richtung Südwesten, bis wir auf den Abzweig zum Rabenfelsen stoßen. Über einen kurzen Stichweg mit leichtem Klettercharakter ist dieser Aussichtspunkt zu erklimmen, seine Begehung wird jedoch nur trittsicheren Wanderern empfohlen. Auch ist absolute Schwindelfreiheit erforderlich und Vorsicht geboten, da oben am Aussichtspunkt der Rabenfelsen in einer senkrechten Wand nach unten abfällt. Auf die Mutigen jedoch warten wunderbare Ausblicke in das Donautal.
Ab dem Kreuzungspunkt Rabenfelsen folgen wir nun auf einem schmalen Naturpfad einem Abschnitt des "Donau-Zollernalb-Weges" weiter nach Süden und können von der gegenüberliegenden Talseite nochmals einen vollständigen Blick auf den Rabenfelsen werfen. Über eine kleine Serpentine passieren wir den Aussichtspunkt Eichbühl, an dem wir nach Muse einen kleine Aussicht ins Donautal erhaschen können. Der schmale Pfad führt uns allmählich bergabwärts bis zu einem Asphaltweg, den wir queren und weiter auf einem Grasweg laufen. Im Anschluss laufen wir nur ca. 50 m bergauf auf einem Kiesweg, gehen geradeaus weiter auf einem Waldweg bis hinauf zum Abzweig Burghalde. Der Abstecher zum Aussichtspunkt Burghalde belohnt uns mit einem schönen Blick auf das Gutensteiner Schloss und der mäandrierenden Donau.
Ab dem Abzweig Burghalde führen uns nun unsere letzten Wegemeter weiter über eine Kuppe, bis wir über mehrere Kehren den Abstieg beginnen. Auf etwa der Hälfte des Abstieges finden wir letzte Gelegenheit für eine komplette Aussicht auf Gutenstein, in dem wir rechts über einen kurzen Stichweg auf den Kreuzfelsen abzweigen. Wir wandern das letzte Stück bergab und erreichen nach kurzer Zeit wieder unseren Ausgangspunkt; dort befindet sich auch eine große Grillstelle, die zu einem schönen Abschluß der eindrucksreichen Rundtour einlädt.
Ausrüstung
Festes Schuhwerk, wetterangepasste Bekleidung und Wanderstöcke sind empfehlenswert.
Sicherheitshinweise
Das Begehen des Rabenfelsens ist nicht einfach und nur trittsicheren und schwindelfreien Wanderern empfohlen. Bitte beachten Sie, dass es sich um naturbelassene Wege handelt, die bei entsprechender Witterung rutschig, ggf. vereist, sein können. Aufgrund dessen ist eine komplette Begehung des Weges im Winter aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert.