Kurzurlaub in Baden-Württemberg:
3 Tage im Herbst 

Meine persönliche Route mit Tipps & Stationen

Ein Kurzurlaub in Baden-Württemberg führt Sie in den herbstlichen Süden Deutschlands: Zwischen Oberschwaben und dem Württembergischen Allgäu erleben Sie auf einer 3-Tage-Route von Bad Waldsee mit Ausflügen nach Bad Wurzach und Wolfegg, Bad Schussenried und Aulendorf eine perfekte Mischung aus Natur, barocker Kultur und regionalem Genuss – ideal für eine entspannte Auszeit in Süddeutschland.

Für wen eignet sich dieser Kurzurlaub?

Dieser Kurzurlaub in Oberschwaben-Allgäu ist ideal für alle, die sich nach ein paar Tagen Ruhe in der Natur sehnen – nach klarer Luft, weiten Landschaften und Momenten, in denen einfach nichts muss. Wer gerne draußen unterwegs ist, dabei aber auch kulturelle Eindrücke und regionale Küche schätzt, findet hier eine stimmige Mischung aus Bewegung und Entspannung.

Die kurzen Wege zwischen den Orten machen es leicht, den Tag flexibel zu gestalten: ein Spaziergang am Morgen, ein Ausflug ins Moor am Nachmittag, eine gemütliche Einkehr am Abend. Dazwischen immer wieder stille Plätze, die Raum geben, um zur Ruhe zu kommen und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.

3 Tage in Oberschwaben-Allgäu im Herbst

Tag 1: Ausgangspunkt – Bad Waldsee

Naturerlebnis im Tannenbühl, Kneipp-Aktivweg am Stadtsee und historische Altstadt mit regionaler schwäbischer Küche machen Bad Waldsee zum perfekten Mix aus Bewegung, Erholung und Genuss.

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Tag 2: Bad Wurzach & Wolfegg

Herbstliche E-Bike-Tour durchs Wurzacher Ried mit Moorlandschaft, Riedsee und optionalem Stopp an der barocken Kirche St. Katharina in Wolfegg bietet Natur, Ruhe und Kultur auf einer Route.

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Tag 3: Bad Schussenried & Aulendorf

Barocke Highlights wie das Kloster Schussenried, regionale Genusskultur mit Maultaschen und Brauereiführung in Aulendorf verbinden Architektur, Geschichte und Kulinarik.

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Tag 1: Stationen in Bad Waldsee im Überblick

  • Tannenbühl 
  • Erwin Hymer Museum (optional bei Regenwetter)
  • Stadtsee Aktiv-Weg
  • Altstadt (optional, um weiter einzutauchen)
  • Gasthaus Grüner Baum

Tag 1: Bad Waldsee – 

Natur, Bewegung und Altstadt

Die Bewohner von Hausnummer 36 sind offensichtlich ausgeflogen. Vielleicht in den sonnigen Süden, vielleicht um Neuland zu erobern. Sicher ist: Sie sind nicht da, und ich kann nicht „Hallo“ sagen. Also schweige ich im Walde. Ich schweige und schaue, was es hier so zu sehen, zu hören, zu riechen und zu schmecken gibt. Und das ist eine ganze Menge. 

Morgenspaziergang im Tannenbühl bei klarer Herbstluft: Naturerlebnis bei Bad Waldsee

Ich habe mich aufgemacht, um das herbstliche Oberschwaben-Allgäu im Südwesten Deutschlands auf einer dreitägigen Tour zu erkunden. Bekanntestes Highlight ist die Oberschwäbische Barockstraße, auf deren Spuren sowie abseits der ausgetretenen Pfade ich wandeln will: reisend, schreibend, fotografierend, genießend. Dabei soll es darum gehen, die Region mit allen Sinnen zu erleben, zu erfahren und immer neugierig auf Neues zu sein. Wie eben auf die Bewohner der Hausnummer 36, einem Vogelnistkasten im Tannenbühl bei Bad Waldsee

Hier könnte eine Meisenfamilie gehaust haben, ein Singvogelpaar oder – ich stelle mir vor – ein Kleiber und seine Brut. Denn der ist ein wirklich cooler gefiederter Freund: Bäume hinunter klettert er kopfüber, was kein anderer Vogel kann. Der Tannenbühl ist Bad Waldsees Naherholungsgebiet, wurde mir empfohlen und ist immer gut für einen Morgenspaziergang. Hier geht‘s um aktive Erholung und Umweltbildung mit gleich vier Lehrpfaden zu den Themen Wald, Wildtier, Geologie und Baum. Ich lerne nicht nur, wie ein Bergahorn aussieht, sondern dass er mehr als 500 Jahre alt werden kann. Ich folge verschlungenen Pfaden, entdecke seltsame Zeichen und Strukturen, die wohl von Menschenhand in den Wald eingefügt wurden, rieche die Grillhütte, bevor ich sie sehe und stehe plötzlich mitten in Pandora, dem Planeten aus dem Film Avatar. Über mir abenteuerliche Linien, Bauten, Plattformen, Podeste. Jetzt fehlt nur noch, dass sich eine Truppe Na’vi durch die Lüfte schwingt und von Wipfel zu Wipfel turnt. Aber ich höre im „Kletterpark Tannenbühl“ lediglich Kinderstimmen und belehrende Lehrerworte.

Gemütlich zurück Richtung Bad Waldsee laufe ich vorbei an Rotwild, Schwarzwild, Steinwild, Mufflons, einem Insektenhotel und meinem Vogelnistkasten Nr. 36. Den einsetzenden, leichten Nieselregen ertrage ich locker, es ist ja Herbst. Aber als kühler Regen herunterprasselt, nehme ich noch eine Nase mit vom würzigen Duft des feuchten Waldes, jogge zum Auto und fahre nach kurzem Überlegen los.

Regenwetter an einem kühlen Herbsttag? Ab ins Erwin-Hymer-Museum (Option für gemütliche Regentage)

Das Navi führt mich in eine Welt, die man vielleicht zunächst nicht mit Oberschwaben-Allgäu verbindet: in ein „Museum des mobilen Reisens“, das Erwin Hymer Museum bei Bad Waldsee. Schon äußerlich ist das 2011 eröffnete Haus ein Hingucker: Der aus zwei Gebäudeteilen bestehende Museumskomplex ist einem stehenden und einem liegenden Caravan-Fenster nachempfunden. Da will ich rein. 

Hier gibt’s sicher glänzendes Blech zu sehen und hübsch hergerichtete, historische Fahrzeuge. Doch schon nach wenigen Schritten wird mir klar, dass es dem Museum um mehr geht. Um die Vermittlung einer Vision – der des mobilen Reisens, wie man sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus den USA zu kennen glaubte. Das erklärt Markus Böhm, stellvertretender Museumsdirektor und Sammlungsleiter, der sich Zeit für mich nimmt.

Hier, in Oberschwaben-Allgäu, begann die Erfolgsgeschichte mit einem eher unscheinbaren, aber fahrbaren Holzaufbau: dem „Wohnauto“ von Arist Dethleffs, 1931 gebaut in Isny für seine Frau Fridel. Alles da: Schlafgelegenheit, Kochnische, Stauraum. Und an der Aufteilung hat sich bis heute groß nichts geändert. „Aus Liebe und Tüftelei entstand so die Keimzelle des Caravaning in unseren Breiten“, so Böhm. Ein paar Schritte weiter – steil hinauf wie auf einem Alpenpass – steht der elegante „Eriba-Troll“ von Erwin Hymer, 1957 in Bad Waldsee konstruiert. Hymer, Ingenieur und Unternehmer, verband in seinen Ideen technische Präzision mit Pioniergeist. Sein Ziel: mobiles Wohnen für alle – in Serie, komfortabel, bezahlbar. Mit Dethleffs kam der Gedanke in die Welt, mit Hymer wurde er zur Bewegung.

Die Ausstellung erzählt leise, aber eindrücklich. Keine Reklame, kein Pathos – stattdessen Geschichten von Aufbruch, Freiheit und Wandel. Alte Prospekte, Werkstattmodelle und private Fotografien zeigen, wie sehr die Fahrzeuge Ausdruck ihrer Zeit waren: Nachkriegsjahre, Wirtschaftswunder und der Traum von Selbstbestimmung – bis hin zur Tour mit dem VW Bully von Isny nach Goa, ganz „Hippie“. Und der Bully fährt bis heute. Fahrzeuge als Transportmittel für Geschichten, das hat was. Dethleffs und Hymer, zwei Namen, zwei Orte – und eine gemeinsame Spur, die bis heute weiterführt: die Sehnsucht, unterwegs zu Hause zu sein.

Am Mittag zum Spaziergang um den Stadtsee in Bad Waldsee

Und es ist gut, wieder unterwegs zu sein. Denn der Regen hat gegen Mittag aufgehört, und ich mache vom Hotel aus einen Spaziergang zum Stadtsee von Bad Waldsee. Der Stadtsee in Bad Waldsee eignet sich besonders für entspannte Spaziergänge in ruhiger Atmosphäre. Bald stehe ich am Kneipp-Brunnen und tauche Hände und Unterarme in das klare, kalte Wasser. „Nach spätestens 30 Sekunden sollte ein Kribbeln oder Ziehen spürbar sein“, steht auf dem Schild nebenan. 

Puuh, 30 Sekunden können ganz schön lange dauern. Zur Belohnung gibt’s einen idyllischen Ausblick: Der Herbstnebel liegt über dem Stadtsee, silbrig und zart, und taucht die Bäume in ein beinahe unwirkliches Licht. „Wasser ist Leben“, denke ich, was sicher im Sinne des Pfarrers Kneipp ist, und folge den fünf Säulen seines Naturheilverfahrens auf dem Stadtsee Aktiv-Weg: Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen, Lebensordnung. Das klingt doch wie ein Plan.

Ich erlebe Wasservisionen, staune über die lateinischen Namen der Heilpflanzen und streiche über ihre Blätter. Im Insektenhotel ist heute keiner Zuhause und auf dem Barfußpfad ist jeder Schritt eine neue Erfahrung: Es geht über Kiesel, Rinde und feuchtes Gras. Ich schließe die Augen und spüre, dass Bewegung die Sinne schärft. Langsam aber werden die Füße kalt, Socken und Schuhe an und Aufwärmen. Also dehne ich mich, balanciere und mache leichte Kräftigungsübungen an Holzgeräten. Bewegung als natürliche Medizin.

Anschließend ein wenig Zeit für die Sinne und vor allem die Sinneseindrücke: Am Hörtrichter erlebe ich das Hören auf ganz neue, gefilterte Art und Weise. Gleichzeitig zieht sich über dem See der Nebel weiter zurück, die Silhouette von Bad Waldsee erscheint: Türme, Dächer, Spiegelungen im Wasser. Über einer Kirche kreisen Störche. Die fünfte kneippsche Säule, die Lebensordnung, zeigt sich in diesem Bild: Ruhe, Achtsamkeit, der Rhythmus von Natur und Stadt im Einklang.

Zum Abschluss stehe ich wieder am Kneipp-Brunnen und spüre, wie alles fließt: Blut, Atem, Gedanken. So wie’s aussieht, tut Bad Waldsee mir gut.

Streifzug durch die Altstadt von Bad Waldsee: Besuch der Stiftskirche St. Peter an der Oberschwäbische Barockstraße (Option, um weiter einzutauchen)

Was im Sinne der Erfinder ist. Denn der Slogan des Thermen-Orts heißt schlicht: „Bad Waldsee tut gut“. Dank Kneipp fühle ich mich erfrischt und bereit für einen kleinen Rundgang durch die Altstadt zwischen den beiden Seen, dem Stadt- und dem Schlosssee. Sie ist sehr historisch, denn bereits 926 wurde die Siedlung Walahsee (See der Walchen) erstmals erwähnt und 1298 zur Stadt erhoben. 

Mein Blick sucht vom Seeweg aus nach dem, was Bad Waldsee auszeichnet. Ich denke, es sind die Giebel und Fassaden. Die Gebäude erzählen von der Geschichte Oberschwabens, von Barock, Stolz und Stil. Viele Fassaden sind wie Gemälde, liebevoll gestaltet mit Stuck, Malerei, Ornamenten. Manche Häuser tragen Jahreszahlen aus frühen Jahrhunderten, andere die Zeichen alter Zünfte – und sind sicher voller spannender Geschichten.

Durch die Altstadt zieht sich eine aufgeräumte Fußgängerzone. Es gibt kleine Läden, in denen regionale Produkte und Handwerk angeboten werden. Ein paar Schritte weiter der Duft von frisch gebackenem Brot, Cafés, Weinstuben und Restaurants locken. Ich flaniere am 1426 erbauten Historischen Rathaus vorbei, dessen prächtiger, spätgotischer Giebel markant in den Himmel ragt und die Altstadt rund um den Rathausplatz selbstbewusst dominiert. Gleich nebenan das Kornhaus von 1492: früher Getreidespeicher, heute Museum, mit seinem massigen Staffelgiebel und hohen Fenstern, die das Sonnenlicht wie ein warmes Kleid über den Platz zurückwerfen.

Mein Rundgang endet in der Kirche St. Peter, der Stiftskirche, deren Doppeltürme das Wahrzeichen von Bad Waldsee sind. Und auf dem Dach sitzen die Störche, die ich von der anderen Seite des Seeufers gesehen habe. Die Stiftskirche ist Teil des Jakobswegs, wie ein markantes Schild erklärt. Auf dem Kirchplatz moderne Kunst: ein Boot mit Flüchtlingen als Bronzeplastik und ein starkes Zeichen für Solidarität und Humanität, 2017 geschaffen vom Waldseer Maler und Bildhauer Richard W. Allgaier. Ich denke beim Betrachten, dass wir alle irgendwie unterwegs sind – ob auf festem Boden oder wogender See. Dabei trägt der Pilger auf dem Jakobsweg seinen Glauben im Herzen, der Flüchtende setzt seine Hoffnung auf ein Boot. Vielleicht ist der Unterschied kleiner, als wir denken: Wir alle suchen ein schützendes Ufer, an dem wir uns sicher fühlen. Und oft ist es eine Kirche, die eine wohltuende Umarmung anbietet.

In St. Peter Orgelklang, und der mächtige Raum ist erfüllt mit warmen, vollen Tönen. Ich setze mich auf eine Bank und lasse den Blick schweifen: Durch die hohen Barockfenster fällt das Licht bunt herein, die Deckenfresken erzählen biblische Geschichten in prächtigen Farben, und die Altäre strahlen eine Ruhe und Würde aus, die typisch für den Barock ist. Besonders beeindruckend ist der Hochaltar, kunstvoll geschnitzt, mit vergoldeten Engelsfiguren, die scheinbar in die Höhe steigen, als wollten sie die Seele mit emporheben.

Einkehr am Abend ins Gasthaus „Grüner Baum“ regionale Kulinarik genießen

Barock ist hier nicht nur Dekoration. Barock vermittelt Ordnung, Erhabenheit und Nähe zu Gott, und gleichzeitig lädt er mich zu innerer Einkehr ein. „Einkehr“, ein gutes Schlagwort. Noch scheint die Herbstsonne in die Gassen – und vor dem Restaurant „Grüner Baum“ ist einladend bestuhlt. Das Hotel-Restaurant „Grüner Baum“ gebe es seit 1889, wie mir der Wirt Berthold Schmidinger stolz erzählt.

Schon im frühen Mittelalter hätten sich die Menschen unter einem grünen Baum getroffen, um Rechtsfälle zu besprechen. Das gemeinsame Essen und Trinken gehörte als Ritual dazu. Und damit sei der „Grüne Baum“ eben die älteste Gastwirtschaft in Bad Waldsee. Schmidinger hat sofort erkannt, dass ich nicht von hier bin und ist immer für einen Plausch zu haben. In dritter Generation führt seine Familie die gemütliche Gaststätte, für Hotelgäste stehen 49 Zimmer zur Verfügung und er koche „Evergreens aus der schwäbischen Küche“. Da bin ich ja genau richtig gelandet. „Was also würden Sie mir empfehlen, als den besten Evergreen?“ „Das schwäbische Viererloi, denn da ist wirklich alles drin: ein Zwiebelrostbrätle, Maultäschle, Krautkräpfle und Käs’spätzle.“ Wenn das mal keine Versuchung ist. Und weil ich, ob der Vielfalt von gleich vier Speisen, wohl ein wenig verwirrt wirke, lädt Schmidinger mich kurzerhand in seine Küche ein. Dann wird geschnippelt, in den Töpfen und Pfannen wirbeln und brutzeln Zutaten aus der Region, und am Ende wird ein prächtiger Teller daraus.

„Schwobe brauchet immer a Sößle“ sagt er und gießt reichlich davon über den schwäbischen Evergreen. Passend dazu gibt’s ein Baumbier vom Fass, „nach altem Hausrezept von der Brauerei Härle in Leutkirch extra für uns abgefüllt.“ Jetzt kann mit meinem ersten Abend in Oberschwaben nichts mehr schiefgehen. Und doch noch ein Highlight: Ein Kumpel von Berthold Schmidinger hat Geburtstag. Der Wirt holt kurzerhand sein Akkordeon aus dem Schrank, spielt und singt „Happy birthday to you …“, das Geburtstagskind freut sich.

Tag 2: Stationen in Bad Wurzach & Wolfegg im Überblick

  • Radtour Wurzacher Ried
  • Riedsee Wurzacher Ried
  • Barockkirche St. Katharina Wolfegg (optionaler Zwischenstopp)

Tag 2: Bad Wurzach & Wolfegg – Moor und barocker Glanz

Herbstmorgen im Wurzacher Ried: Draußen unterwegs in herbstlicher Landschaft 

Prächtig gelaunt beginnt der Tag in meinem Hotel in Bad Waldsee. Die Idee für heutige Tour kam mir, als ich von der „RadReiseRegion Naturschatzkammern“ las – einem Netzwerk aus Wegen, das Moore, Wälder, Seen und Wiesen in Oberschwaben und dem Allgäu verbindet. Hierzu gehört das Wurzacher Ried, denn es ist eines der größten Naturschutzgebiete und zugleich bedeutendsten Moorgebiete Süddeutschlands. Das Wurzacher Ried ist ein idealer Ort für alle, die Ruhe in der Natur suchen. Die weitläufige Moorlandschaft bietet viel Raum für stille Spaziergänge und Naturbeobachtungen.

Das E-Bike surrt, mein Atem formt kleine Wölkchen. Die Natur erwacht und die Luft riecht nach feuchtem Laub, nach Erde, nach dem süßlichen Duft von modrigem Torf. Morgendliche Lichtstrahlen fallen durch das langsam schwindende Blätterdach der Bäume und lassen das Rot, Orange und Gelb der herbstlichen Blätter aufblitzen – als hätte jemand Goldstaub über das Ried gestreut.

Ich trete locker in die Pedale, das Rad rollt fast geräuschlos über glitzerndes Herbstlaub, ab und zu knistern Bucheckern unter den Reifen und Kastanien spritzen zur Seite. Rechts und links erstrecken sich weite Schilfflächen, jetzt in warmen Ockertönen, gesprenkelt mit roten Ahornblättern. Zwischen den Halmen hängen Spinnweben und ein feiner Dunst, der in der aufgehenden Sonne orange glüht. Ein Kranich ruft, tief und langgezogen, wie ein Wächter des Moores. Ich blicke vom Aussichtspunkt auf die Dietmannser Ach. Die Wasseroberfläche des Baches spiegelt die bunten Blätter und den graublauen Himmel. Eine Libelle schießt funkelnd wie ein kleiner Edelstein durch das Herbstlicht. Aus dem Schilf raschelt es, vielleicht ein Frosch oder ein Vogel, der sich unter den Halmen versteckt. Ich radle um das Riedgebiet und genieße die immer wieder wohltuenden Ausblicke. Das Ried breitet sich vor mir aus wie eine gemalte Herbstlandschaft.

Am Riedsee zur Meditation

Weiter geht’s zum Riedsee, mit rund 10 Hektar die größte Wasserfläche im Wurzacher Ried und Relikt aus Zeiten des Torfabbaus. Zeit für einen Pausensnack: Nussriegel auspacken, genüsslich kauen und schauen. Die Wasseroberfläche liegt still, wie poliertes Glas, und spiegelt die bunten Herbstbäume ringsum: goldene Birken, tiefgrüne Nadelbäume.

Kleine Wellen kräuseln die Spiegelung, doch das Spiel von Licht und Farbe bleibt unberührt. Ein Plätschern. Eine der seltenen Ringelnattern, die man hier gelegentlich beim Schwimmen oder Sonnenbaden beobachten kann? Ich trete auf den Bohlenpfad, der sich wie ein schmaler Streifen durch das Moor windet. Jeder Schritt lässt die Holzbalken unter meinen Füßen schwingen und mein Weg wird zur Gehmeditation: Einatmen, ausatmen, die Füße sanft auf den Balken aufsetzen, dem Ried beim Atmen zuhören. Eine wohlige Wärme breitet sich in mir aus. Nicht nur von der Sonne, sondern auch von dieser beruhigenden Stille, diesem Gefühl, im Moment und genau hier zu sein. Zwischen den Schilfinseln stehen die Infotafeln des Torflehrpfads. Sie erzählen von der Geschichte des Torfabbaus, von der sensiblen Flora und Fauna des Moores. Ich lese über seltene Pflanzen, Vögel und Insekten. Es ist erstaunlich, wie eng hier Geschichte und Natur miteinander verwoben sind – und wie achtsam der Mensch sein muss, um dieses zerbrechliche Gleichgewicht nicht zu stören.

Es geht vorbei an den alten Torfstichen, wo ich mir vorstelle, wie hier früher ganze Familien den Torf stachen und was für eine harte Arbeit das war. Heute ist es still, nur das Rascheln des Grases und das ferne Klopfen eines Spechts begleiten mich.

Vesper mit den berühmten oberschwäbischen Seelen, am besten frisch vom Bäcker weit mehr als nur ein Snack

Es ist Mittag, etliche Kilometer liegen hinter mir. Höchste Zeit für eine kleine Stärkung und damit die perfekte Gelegenheit für eine Brotzeit oder vielmehr Vesper. Hier in Oberschwaben, so wurde mir erzählt, ist das Vesper weit mehr als nur ein Snack im Stehen. 

Ich habe geschaut, wo das Wort herkommt: Ursprünglich vom lateinischen „vesper“, was in der kirchlichen Tradition ein Ritual darstellt, das gemeinschaftliches Gebet und Stille verbindet, wo über den vergangenen Tag nachgedacht und spirituelle Ruhe geschenkt wird – das „Abendlob“. Historisch bezeichnete das Vesper also eine Mahlzeit zum Abend oder den leichten Imbiss am späten Nachmittag. In Süddeutschland und besonders in Schwaben hat sich daraus der Begriff für eine kräftige Brotzeit entwickelt, gerne mit Brezeln und Seelen.

Seelen? Ein weiteres, uriges und knuspriges Stück Schwaben, ein Stück Heimat und Handwerk. Sie sieht ein bisschen einem Baguette ähnlich, ist aber ganz anders. Der Teig besteht aus wenigen, einfachen Zutaten: Dinkelmehl, Wasser, Hefe und Salz, manchmal mit einem Schuss Roggenmehl für den kräftigeren Geschmack. Außen wird sie in ihrer typisch länglichen, gedrehten Form goldbraun und knusprig gebacken. Innen bleibt sie weich, luftig und leicht feucht. Bestreut mit grobem Salz und Kümmel bekommt sie ihren unverwechselbaren Charakter. Und fürs Vesper kommt sie gerne belegt. Oder, ganz klassisch, dick mit Butter bestrichen. Also genauso, wie sie die freundliche Dame an der Theke der Bäckerei Steinhauser für mich heute Vormittag hergerichtet hatte. Ich verputze die Butterseele auf einem rustikalen Holztisch im Wurzacher Ried, ein Genuss.

 

Optional: Zwischenstopp mit Kulturgenuss an der Oberschwäbischen Barockstraße ein Hauch von Weihrauch in Wolfegg 

Das E-Bike ist noch auf Betriebstemperatur, der Herbst goldig, also nehme ich jetzt einen Teil der Tour „Museen, Moor, mehr - RadReiseRegion Naturschatzkammern" in Angriff. Die Alpenkette linker Hand im Blick bike ich von Bad Wurzach nach Wolfegg, 18 Kilometer, ein Klacks. Vorbei an herbstlichen Feldern, Wäldern und Bauernhöfen. Je näher ich Wolfegg komme, desto wilder wird die Landschaft, das Grün dichter, der Himmel tiefer. Mich erwartet ein weiteres Schmuckstück an der Oberschwäbischen Barockstraße, die Barockkirche St. Katharina.

Ihre Fassade leuchtet im Nachmittagslicht, der Turm kontrastiert mit dem grauenblauen Himmel. Ich trete ein und werde von kühler, feuchter Luft empfangen, durchzogen von einem würzigen Duft alter Hölzer und der leichten Schwere von Kerzenwachs. Ein Hauch von Weihrauch, der noch in den Ritzen der Böden und an den Altären haftet, mischt sich mit dem von poliertem Eichenholz der Bänke. Es riecht nach Geschichte, nach Jahrhunderten stiller Andacht, nach Wärme und Ruhe. An der Decke scheinen Engel, Heilige und biblische Szenen zu schweben, perspektivisch vergrößert, so dass der Kirchenraum monumental wirkt. Für einen Moment verschwindet die Zeit, ich stehe andächtig, gefesselt von der Mischung aus Kunst, Architektur und Stille.

Still und gesammelt surre ich zurück nach Bad Wurzach, packe das E-Bike auf den Heckträger und bringe Bike und Auto nach Bad Waldsee zum Laden: Das Radl zurück zu Hans Warter und mein Elektroauto an die nahe Ladesäule. Meine Energiespeicher laden sich glücklicherweise im Schlaf von selbst auf. Das ist gut, denn ich habe noch so einiges vor.

Tag 3: Stationen in Bad Schussenried & Aulendorf im Überblick

  • Barocker Bibliothekssaal in Bad Schussenried 
  • Gasthaus zum Rad in Aulendorf
  • Schlossbrauerei Aulendorf (optionale Brauereiführung)

Tag 3: Bad Schussenried & Aulendorf – barocke Bauten und Bierbraukunst

Das Kloster Bad Schussenried mit seinem berühmten barocken Bibliothekssaal ein Gesamtkunstwerk

Gut erholt mache ich mich auf vier Rädern am nächsten Morgen von Bad Waldsee auf den Weg nach Bad Schussenried. „Bäder“ gibt es hier reichlich. Ein Hinweis darauf, dass die Orte einst oder bis heute für Heilbäder, Thermalquellen sowie Kuranlagen bekannt sind. Gesundheit und Erholung werden großgeschrieben in der Region – natürlich neben den anderen Highlights. Wie das Kloster Schussenried, das zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Oberschwäbische Barockstraße gehört. 

Warum das so ist, verstehe ich bei meinem Besuch am dritten Tag, der Barock und Genuss vereinen soll, schnell: Schon der erste Blick auf den Innenhof offenbart die harmonische Verbindung von Funktionalität und barocker Ästhetik: Sanft geschwungene Arkaden, hohe Fenster und die klare Gliederung der Fassaden vermitteln mir Ordnung und Größe, zugleich aber eine einladende Ruhe.

Mein Rundgang führt mich zuerst den barocken Bibliothekssaal, das Herzstück des Klosters. Sonnenstrahlen fallen durch die hohen Fenster auf glänzende, grandios gearbeitete Alabasterstuckfiguren, endlose Regale und kunstvoll verzierte Lesepulte. Auch, wenn keine Bücher mehr da sind, kann ich die Jahrhunderte der Sammlung fast riechen. Und spüre, dass dieser Saal ein Festsaal des Wissens war. Hier wird deutlich, dass das Kloster nicht nur geistlich, sondern auch intellektuell ein Zentrum war.

Auf meinem Rundgang bleibe ich immer wieder stehen, lasse die Blicke schweifen, entdecke neue Details und spüre, wie die Jahrhunderte der Geschichte, des Glaubens und der Kunst hier zu einer Einheit verschmelzen. Jede Ecke, jeder Gang, jede Galerie ist sorgfältig komponiert, ein Zusammenspiel aus Licht, Farbe, Form und Funktion.

Regionale Geschichte: Ein mächtiger Stab gegen die Ungeheuer

Damit aber noch nicht genug der barocken Pracht: Nur ein paar Schritte sind’s in die Klosterkirche St. Magnus, 1229 fertiggestellt und der Jungfrau Maria und dem heiligen Magnus geweiht. Sie zählt zu den größten spätromanischen Kirchen in Oberschwaben und beeindruckt mit einer harmonischen Mischung aus Spätromanik, Gotik und Barock. „Sankt Mang“, wie der Heilige Markus in Oberschwaben heißt, war ein Mönch aus dem Allgäu, der im 8. Jahrhundert lebte und bis heute ein hochverehrter Heiliger ist.

Hier umfängt mich Stille, die den Raum wie ein Mantel einhüllt. Ich traue mich kaum, aufzutreten in diesem Ort der Einkehr, der jeden Besucher entschleunigen muss. Die Farben des Deckenfreskos leuchten, die Figuren scheinen sich sanft zu bewegen, als erzählten sie noch heute ihre Geschichte. Auch mit ein paar Meter Abstand wirkt das barocke Chorgestühl aus Nussbaumholz in seinem Detailreichtum beeindruckend, und die fein ausgearbeiteten Figuren wirken fast lebendig, als hätten sie auf meinen Besuch gewartet.

Mein Blick bleibt am Magnusstab hängen, den der Heilige in der Hand hält und dieser somit auf seine Macht und Präsenz verweist – und seine Wirkkraft. Denn im linken Seitenschiff ist Magnus zu sehen, wie er mit dem Stab Schlangen und Drachen vertreibt und Dämonen bekämpft.

Kulinarischer Herbst-Tipp: Es ist Erntezeit! 

Geistig und moralisch gestärkt mache ich mich auf den Weg nach Aulendorf, um mich auch körperlich zu stärken. Der Mittagstisch im „Gasthaus zum Rad“ ruft und damit oberschwäbische Gastlichkeit. Gemütlich, frisch und lecker. Mit allen Sinnen und wenig Schnickschnack“, wie die Website verspricht.

Die „Maultasche des Monats“ ist die Kürbismaultasche, verrät das „Extrablatt Kürbiszeit“, das im Rad ausliegt. Ganz nach Jahreszeit, gefüllt mit Kürbis, Kartoffeln und Rahmwirsing und mit viel Liebe zubereitet von Küchenchefin Silke Spähn. Sie ist die dritte Generation in diesem Familienbetrieb, der mitten in Aulendorf liegt und über die Jahre beständig und liebevoll ausgebaut wurde. Silke Spähn und ihre große Familie haben sich einem schönen Motto verschrieben: „Schwäbische Genusskultur“, und das „anno 1913“. Fünf Köche, sechs Auszubildende und ein herzliches Team bewirten das Hotel „Arthus“, den „Rittersaal“, das „Vineum“ und die gemütliche „Wirtschaft zum Rad“ mit gut 150 Sitzplätze. Einen davon konnte ich ergattern und freue mich auf die Kürbismaultaschen, die bald dampfend und lecker vor mir landen werden. Es gibt wohl kaum ein Gericht, das so typisch Oberschwaben zu sein scheint, wie die Maultaschen. Sie gehören, so sagt man, zu den großen Namen und Erfindungen, die das Schwabenländle hervorgebracht hat. Im Kloster Maulbronn seien sie erfunden worden, hier komme der Name her, und in ihnen wurde zur Fastenzeit bei den Mahlzeiten das Fleisch vor dem lieben Herrgott versteckt. Daher heißen sie auch „Herrgottsbscheißerle“ – herrlich.

Und herrlich sind sie, die Kürbismaultaschen von Silke Spähn – zubereitet mit Zutaten aus der Region und Spaß an der Sache. Sie liegen vor mir auf dem Teller, leicht gebräunt, der Duft von Kürbis und Butter steigt mir in die Nase. Beim ersten Biss zergeht die zarte Hülle, die cremige Füllung entfaltet sich auf der Zunge, süßlich, nussig, leicht gewürzt mit Zimt und Muskatnuss. Ich schließe die Augen, spüre die Herbstaromen, den Duft, die Wärme – ein kleiner Moment puren Genusses. Und diese Empfindungen nehme ich mit in den späten Nachmittag und den frühen Abend.

Optional: Schaumgekrönte Geschichte in der Schlossbrauerei in Aulendorf

Nur ein paar Hundert Meter weiter wartet Florian „Flo“‚ Angele, seines Zeichens Braumeister sowie Wirt, Komödiant, Schauspieler und mehr. Zu diesem „mehr“ gehört, dass er um 18.30 Uhr eine Führung durch seine Schlossbrauerei Aulendorf – „Brauerei, Schlemmerei und Spielerei“ anbietet. Spielerei? Wir werden sehen. Ein süßlich-würziger Duft liegt in der Luft, als Flo Angele die Tür zum Sudhaus öffnet. „Hier fängt alles an“, sagt er und zeigt auf die glänzenden Kessel. 

Dienstag und Mittwoch wird gebraut, Malz, Hopfen, Hefe und Wasser spielen wunderbar zusammen. „Die Hefe und damit Millionen von Mitarbeitern machen die Hauptarbeit“, sagt er grinsend und zeigt später im historischen Gewölbekeller, wie ein CO2-Biermesser funktioniert. Ein wichtiges Gerät, denn mit ihm wird der Kohlensäuregehalt im Bier überprüft. Angele ist kein Showmann, und doch ziehen seine Begeisterung und Hingabe alle in seinen Bann. „Ich wollte Aulendorf sein Bier zurückgeben“, erzählt er, und offensichtlich ist Brauen für ihn nicht nur Handwerk, sondern eine Herzenssache. „Denn Menschen haben eine nette Zeit mit Bier.“

Mit viel Eigenleistung und Fingerspitzengefühl entstand so 2014 ein Ort, der heute nach Hopfen riecht und nach Heimat schmeckt. Das Sudhaus dient dabei nicht nur der Produktion, sondern ist auch Bühne für Geburtstage, Feiern – und für Flo, wenn er in seiner „Spielerei“ über dem Sudhaus auftritt. Denn ursprünglich wollte er Schauspieler werden. Im Wirtshaus Schalander, gleich nebenan, fließt das eigene Bier aus den Zapfhähnen. Etwa 15 Sorten werden ausgeschenkt – darunter das kräftige Rauchbier „Florian“, das jedes Jahr zum Florianstag gebraut wird, oder das „Reibolf“. Ich entscheide mich für ein „Aulendorfer Hells“, denn es sei „der helle Wahnsinn, der nach mehr schmeckt“ und stoße mit Angele an. Dazu folgt ein Zwiebelrostbraten, „denn der ist das geilste, direkt nach dem Bier.“

Was für ein Ausklang meiner Reise: Ich erlebe gerade Oberschwaben-Allgäu in Reinkultur: frisch und selbstgemacht im Glas, genussvoll auf dem Teller, gastfreundlich – und so vielfältig, dass ich wieder herkommen will. Nein, wieder herkommen muss. 

Autor: Stefan Blank

FAQ zur Region Oberschwaben-Allgäu

In drei Tagen lässt sich Oberschwaben-Allgäu abwechslungsreich entdecken: Naturerlebnisse wie das Wurzacher Ried, Spaziergänge und Aussichtspunkte rund um Bad Waldsee sowie kulturelle Highlights wie der barocke Bibliothekssaal in Bad Schussenried. Ergänzt wird die Route durch regionale Küche und Ausflugsziele wie Aulendorf.

Ja, die Region eignet sich sehr gut für einen Kurzurlaub in Baden-Württemberg oder auch für eine längere Auszeit. Die Wege zwischen den Orten sind kurz, sodass sich Natur, Kultur und Kulinarik entspannt in zwei bis drei Tagen kombinieren lassen. Besonders für ruhesuchende Natururlauber bietet der Herbst ideale Bedingungen.

Ein Kurzurlaub in Oberschwaben-Allgäu eignet sich besonders für Reisende, die Ruhe, Natur und entschleunigte Erlebnisse suchen. Die Region bietet viele Möglichkeiten für Spaziergänge, Naturbeobachtungen und entspannte Tage im Grünen.

Oberschwaben-Allgäu liegt im Süden von Baden-Württemberg in Deutschland. Die Region erstreckt sich zwischen Donau und Bodensee und umfasst Orte wie Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bad Schussenried und Aulendorf.

Zu den bekannten Orten in Oberschwaben-Allgäu zählen unter anderem Bad Waldsee, Bad Wurzach, Bad Schussenried, Aulendorf und Wolfegg im Allgäu. Sie verbinden Naturerlebnisse, barocke Kultur und regionale Traditionen.

Warum sich Oberschwaben-Allgäu für einen Kurzurlaub lohnt

  • Kurze Wege: Die Orte liegen nah beieinander, sodass sich mehrere Stationen entspannt an einem Tag verbinden lassen. Lange Fahrzeiten entfallen – mehr Zeit bleibt für Erlebnisse vor Ort.
  • Natur und Kultur kombinierbar: Zwischen Moorlandschaften, Seen und Wäldern liegen barocke Klöster, historische Altstädte und regionale Einkehrmöglichkeiten. So lassen sich Naturerlebnisse und kulturelle Eindrücke unkompliziert miteinander verbinden.
  • Viele ruhige Orte: Abseits größerer Verkehrsachsen finden sich zahlreiche Plätze für eine entspannte Auszeit – von stillen Wegen im Wurzacher Ried bis zu ruhigen Uferbereichen rund um Bad Waldsee.
  • Gute Erreichbarkeit: Ob innerhalb von Baden-Württemberg oder aus anderen Teilen Süddeutschlands – Oberschwaben-Allgäu ist gut angebunden und eignet sich ideal für einen Kurztrip ohne aufwendige Anreise.

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