Naschende Putten und klingende Orgeln

Die Oberschwäbische Barockstraße entdecken

Sie liegen zwischen idyllischen Weihern und weidenden Kühen wie vom Himmel gefallene Juwelen: die barocken Bauten entlang der Oberschwäbischen Barockstraße. Prunkvolle Schlösser, Klöster, Abteien und Kirchen: Wer sich auf eine Reise entlang der berühmten Ferienstraße begibt, dem offenbart sich vielerorts Wundersames. Überschwänglich mit Stuck und Malerei dekorierte Kirchenräume gehören ebenso dazu wie kostbar verzierte Gebeine von Heiligen, der Klang imposanter Orgeln oder Köstlichkeiten barocker Tafeln. 

Barocke Klosteranlage in Ochsenhausen © Ochsenhausen
Barocke Klosteranlage in Ochsenhausen © Ochsenhausen

Ein Routenführer der Oberschwäbischen Barockstraße präsentiert die Region zwischen Donau und Bodensee innerhalb von sechs Themenwelten. 

860 Kilometer, vier Routen und drei Länder
Die Oberschwäbische Barockstraße besteht aus vier Routen und führt durch Deutschland, Österreich und die Schweiz an großen und kleinen Schätzen der Barockzeit entlang. Von Wiblingen bis zum Bodensee und Sigmaringen bis Kempten können die eindrucksvollsten barocken Bauwerke der Region besichtigt werden. Der reich geschmückte Bibliothekssaal im Kloster Wiblingen, das prächtige Neue Schloss in Kißlegg oder das Neue Schloss Tettnang sind Zeugen der Grenzenlosigkeit barocker Kunst. Die Schönheit vieler barocker Kirchen entfaltet sich besonders im Inneren: So etwa in der Wallfahrtskirche Steinhausen bei Bad Schussenried, die als „schönste Dorfkirche der Welt“ betitelt wird — wie im Himmelreich fühlt man sich unter den weiß-golden strahlenden Verzierungen.

Jedes Jahr aufs Neue glanzvoll: Die BAROCKwoche
Das glanzvolle Erbe der Oberschwäbischen Barockstraße wird während der jährlichen BAROCKwoche besonders zelebriert. In diesem Jahr steht sie vom 12. bis 20. August 2023 unter dem Motto „Barock bestaunen“ und enthüllt allerorts Unerwartetes. Da verführen kulinarische Ausflüge zum barocken Schlemmen, da öffnen sich verschlossene Türen in kostbare Prachträume des Rokoko und außergewöhnliche Konzerte bringen die Epoche des Überschwangs näher. Originelle Führungen und Mitmachangebote werfen weitere Schlaglichter auf die Lebenswelt des 18. Jahrhunderts.

Die größte Reiterprozession Europas
Oberschwaben bringt mit traditionellen Festen Einheimische wie Gäste zusammen. Tausende von Reitern in Frack und Zylinder füllen am Freitag nach Christi Himmelfahrt die Straßen von Weingarten beim traditionellen Blutritt. Verfolgt wird die Prozession von über 30.000 Zuschauern. Zahlreiche Besucher zieht es außerdem zur Schwäbisch-alemannischen Fasnet im Februar in die Region, wenn die Narren die Macht übernehmen.

Spazieren wie ein Mönch, schlemmen wie ein König
Ruhe findet man bei einem Spaziergang durch liebevoll angelegte Gartenanlagen der Klöster und Schlösser. Sanft plätschernde Bäche, wie der Krummbach bei Ochsenhausen, angelegt von Mönchen im 15. Jahrhundert, sind Ziele für Ausflüge in die Natur. Überall in der Region laden Wirtschaften ein, stilechte Barockmenüs und Bier aus der Heimat zu probieren. Die Oberschwaben haben auch eine Vorliebe für die einfache Küche: Seelen und Schmalzgebäck gibt es in jeder Bäckerei zu kaufen.

Die mystische Seite des Barock erfahren
Imposante Orgeln sind aus den Barockkirchen nicht wegzudenken. Meisterwerke wie die berühmte Gabler-Orgel in der Klosterkirche Ochsenhausen sind optisch und akustisch eine beeindruckende Erscheinung. Bis heute werden auf den Orgeln Stücke der damaligen Zeit gespielt. Wer beim Lauschen der tiefen Klänge keine Gänsehaut bekommt, wird spätestens beim Anblick des barocken Reliquienkults erschaudern. Das zerrissene Lebensgefühl der Zeit ist beim Anblick reich verzierter Gebeine zu erahnen: Nach dem Schrecken des 30-jährigen Krieges waren sich die Menschen der Endlichkeit des Lebens bewusst.

Schlösser-Streifzug durch die Epochen
Eher herrschaftlichem Leben kommt man in den Schlössern Oberschwabens auf die Spur. Die Burgen- und Schlösserregion lädt Besucher ein zu einem Streifzug durch die Epochen. Bei einer exklusiven Führung im Hohenzollernschloss Sigmaringen werden Wein und Wild in der historischen Schlossküche verkostet, beim barocken Kaffeekränzle im Neuen Schloss Tettnang erlebt man erst die barocken Prunkräume und schmaust anschließend stilecht an einer barocken Kaffeetafel im Bacchussaal. Im Aulendorfer Schloss führt Gräfin Paula, Gesellschaftsdame von Kaiserin Sissi, persönlich durch ihre Gemächer und empfängt bei Kaffee, Tee und feinen Küchlein.

 

Pressekontakt

Stefanie Negd

Stefanie Negd

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