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Uttenweiler


Gemeindeverwaltung Uttenweiler
Hauptstraße 14
88524 Uttenweiler

07374/ 9206-0
07374/ 9206-33

info‎@‎gemeinde-uttenweiler.de
www.gemeinde-uttenweiler.de

Inmitten der herrlichen oberschwäbischen Landschaft liegt Uttenweiler am Fuße des Bussen. Die Gemeinde wurde im Zuge der Gemeinde- und Kreisreform 1973/ 1974 aus den ehemals selbständigen Gemeinden Ahlen, Dietershausen, Dieterskirch, Oberwachingen, Offingen, Sauggart und Uttenweiler gebildet. In der Gemeinde befinden sich Bankinstitute, eine Arztpraxis, eine Zahnarztpraxis sowie eine Tierarztpraxis, eine Apotheke, eine Autoreparaturwerkstätte, zwei Diskotheken, sowie Lebensmittelgeschäfte/Bäckerei/Metzgerei. Auch Industrie und Handwerksbetriebe sind in Uttenweiler vertreten. Ebenfalls zur Gemeinde gehören eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, eine Gemeindebücherei und vier Kindergärten in den Teilorten Uttenweiler, Offingen und Dieterskirch. Das Freibad in Uttenweiler stellt mit Sicherheit eine Attraktion für Besucher dar.Innerhalb der Markung erhebt sich der Bussen, Oberschwabens "Heiliger Berg", mit seinen 767m Höhe.

Öffentlicher Nahverkehr:
Busanschluss

Übernachten:
Gastgeber

Aktivitäten:
Rad- und Wanderwege, Freibad

Sehenswürdigkeiten:
Pfarrkirche St. Simon und Judas – einstiges Kloster der Augustinereremiten mit zwei barocken Kirchtürmen, Pfarrhaus – Rest der Klosteranlage, Schloss – einst Wohnsitz der Ortsherren von Stein, Schlossmühle – 1723 hat Abt Ulrich von Stein, in Uttenweiler geboren, dieses architektonische Schmuckkästlein mit wunderschönem alten Fachwerk neu aufgebaut, St.-Uta-Kapelle mit Flügelaltar von Professor Burkhart, Aussichtspunkt „Ahlener Höhe“ – Ahlen mit 600 Jahre altem Naturdenkmal „Ahlener Eiche“, Sebastian-Sailer-Gedenkstätte im Pfarrhaus – Dieterskirch, Der Bussen (767 m) „Der heilige Berg Oberschwabens“ mit Marien-wallfahrtskirche – Verehrung der schmerzhaften Muttergottes (seit 1521), Kreuzweg von Offingen zur Marienwallfahrtskirche auf dem Bussen

Besonderes Ausflugsziel:
Bussen

"Heiliger Berg Oberschwabens" - die volkstümliche Bezeichnung für den Bussen bringt wohl am besten zum Ausdruck, welche Achtung die Bewohner des nördlichen Oberschwabens dem Bussen entgegenbringen. Von weither sichtbar und gleichzeitig für seine Weitsicht gerühmt, Stätte einer bekannten und auch heute noch lebendigen Marienwallfahrt, ist der Bussen für die Bewohner seines Umlandes mehr als nur eine beliebige Landmarke, ist er Identifikationssymbol für die oberschwäbische Heimat und Denkmal für die jahrhundertelange Geschichte der Region. Der langgestreckte Grat des von Gletscherströmen der Eiszeit umflossenen und dabei abgeschliffenen Berges mit seiner steil abfallenden Nordseite und der eher sanft gestuften Südfront, der sich je nach Sichtwinkel als flache Erhebung oder als steil aufragender Kamm darbietet, trägt auf seinem Rücken Spuren einer langanhaltenden menschlichen Besiedlung und der historischen Bebauung. Am prägnantesten erscheint dabei die hell ins Umland hinausstrahlende Wallfahrtskirche an der südwestlichen Bergspitze. Im Nordosten auf einer anderen Kuppe liegt dagegen der Rest der einstigen Burganlage. Der Landkreis Biberach erwarb 1997 die Burg und das sie umgebende Gelände vom Fürstlichen Haus Thurn und Taxis und richtete die geschichtsträchtige Anlage wieder so her, dass vom Bergfried aus die herrliche Fernsicht rundum möglich ist. So schweift der Blick bei guter Witterung von den Bayrischen bis zu den Schweizer Alpen, vom Ulmer Münster weithin über die Schwäbische Alb. Die neue 14 Meter lange Panoramatafel auf dem Bussen bei der Wallfahrtskirche zeigt den Panoramablick auf die Alpen und das Alpenvorland auch bei schlechtem Wetter. Auch in unserem 21. Jahrhundert ist der Bussen ein "Heiliger Berg", ein geistiges und geistliches Zentrum Oberschwabens geblieben. Hierher wallfahren die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten zur schmerzhaften Muttergottes. Der neu geschaffene Schöpfungsweg eignet sich für einen Spaziergang rund um den Bussen. Seit über 50 Jahren ist der Bussen Ziel der großen Männer- und Familienwallfahrt am Pfingstmontag. An den Samstagen und Sonntagen ist das ganze Jahr um 09.00 Uhr Wallfahrtsgottesdienst. Wer sich dem Berg langsam nähern möchte, tut dies am besten von Uttenweiler, Hailtigen oder Göffingen aus. Und auch eine echte Legende rangt sich um den Bussen: in den umliegenden Wirtschaften wird man Ihnen bei einer Radler-Halben oder einem Viertele gerne die Geschichte vom "Bussen-Kendle" erzählen....

 

 

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